Ob etwas traumatisch ist, hängt auch von unserer Resilienz ab und wie wir aufgefangen werden.

Sturmwolken

Welche Arten von Trauma gibt es:

Man unterscheidet unterschiedliche Arten  von psychischen Traumatisierungen:

 

- das Schocktrauma (einmaliges Ereignis)

- das Entwicklungstrauma 

- das Komplextrauma

- das Sekundärtrauma

- Transgenerationales Trauma

Trauma ist nicht nur das Große, wie Vergewaltigung , Krieg und Folter. Auch eine OP, ein (Auto)-Unfall, der Verlust eines geliebten Menschen, Trennung, die Diagnose einer schweren Krankheit, Verrat oder auch eine Kindheit, in der wir uns sehr verbiegen mussten, kann ein Trauma verursachen.

Das Schocktrauma ist ein singuläres Ereignis, das meistens mit Todesangst und totaler Hilflosigkeit gekoppelt ist und große, manchmal lebenslange Auswirkungen auf Körper und Seele hat.

Entwicklungstrauma kann entstehen, wenn die Grundbedürfnisse des Kindes nicht erfüllt werden, es Missbrauch oder Vernachlässigung aus gesetzt ist. (emotional, psychisch, physisch)

Von einem Komplextrauma redet man, wenn es viele Traumatisierungen gegeben hat. 

Das Sekundärtrauma entsteht, wenn wir Trauma als Zeuge erleben. Und Helfer jeder Art können davon betroffen sein. (Feuerwehrmänner, Ärzte, Therapeuten, ....)

Transgenerationales Trauma

 

nennt man ein Trauma, dessen Auswirkungen ein Betroffener zwar spürt, das er aber nicht selbst erlebt hat. Es ist das Trauma der direkten Vorfahren- also die Eltern- oder Großeleterngeneration. Oftmal ist einem nicht bewußt, dass die Depression, Schwierigkeiten in zwischenmeschlichen Beziehungen oder im Leben richtig Fuß zu fassen das Erbe traumatisierter Vorgänger sein kann. Vererbte Narben.

( Buchtipp: "Wir Kinder der Kriegskinder" von Anne-Ev Ustorf)